Im Folgenden möchten wir die Hauptarbeitsschritte des Schmiedeprozesses eines Ringes vorstellen. Der gezeigte Ring besteht aus Palladium . Innerhalb eines Trauring-Kurses kann man für diesen Ring mit einer Schmiedezeit von etwa 4 Stunden rechnen.
So sieht das Anfangsstück eines Palladium Ringes aus. Wegen der Oxidierung "verfärbt" sich die Ringschiene schwarz-grau.
Jetzt wird die Ringschiene für den zukünftigen Trauring vorgebogen.
Der erste Ansatz einer Biegung ist vollbracht. Jetzt wird die Trauringschiene ausgeglüht um das Metallgefüge zu verändern. Hiernach können wir die Ringschiene ohne Probleme rundhämmern.
Jetzt wird die Ringschiene in eine in etwa rundaussehende Form gebracht. Dazu wird mit dem Hammer und dem Ringriegel gearbeitet.
Jetzt wird mit dem Leder oder Plastikhammer die Schiene an den Rigel geschmiedet.
Der Ring sieht jetzt Eiförmig aus. Jedoch ist es so gewollt, da beide Enden aufeinander stoßen müssen, um eine sauber Lötung (in diesem Fall Verschweißung) zu erzielen.
So, jetzt geht es ans Schweißen.....
Nachdem der noch rund zu schmiedende Trauring in der Beize (ein Säurebad, welches die Oxydschicht löst) war, wird jetzt geschmiedet, um den Ring in die gewünschte Form zu bringen. Dadurch wird das Gefüge wieder verändert und das Material gehärtet.
Jetzt wird gefeilt und gefeilt......dann geschmirgelt und geschmirgelt...., um dem Ring eine saubere und glatte Oberfläche zu geben.
Mit dem Hängebohrmotor wir nun von innen geschmirgelt und anschließend hochglanz poliert.
Das Endergebnis: Einen glänzenden 950er Palladium-Ring.
Der Trauring, Ehering oder Partnerring ist jetzt fertig und kann zum Graveur und zum Fassen des Steines ( im Falle es kommt ein Stein dazu) geschickt werden.